B24

Projekte

Depronflieger

Tigercat

E-HLG

Angeregt durch den Workschop des Fotofliegers

von http://berot.exhome.de/ hab ich mich auch mal dran

versucht.

Depronflieger

Depron1

Hier mein Flieger aus Depron, als Ersatz für den Twinstar.

Eigendlich sollte es eine Pilatus Porter werden, da ich aber mit

dem Schwerpunkt absolut nicht hinkam, musste ich die lange Nase

kürzen.

Spannweite ist 1,4m Gewicht 1,3kg Antrieb 8Zellen

2000er, Automotor 19 turns 3:1 Getriebe.

Material 5 u.6 mm Selitron von OBI. Rippen aus Selitron u. Styropor

2 Kohle-röhrchen als Holme . Die Flächenunterseite ist 6mm dick, ab der

Nasenleiste ist die Oberseite auf 3 mm runtergeschnitten.

zum Teil ist die Oberfläche mit breitem Tesa beklebt.

Im Flug ist dieser Depronflieger scheinbar unkaputtbar, die größten Gefahren

bestehen bei diesen Depronteilen beim Transport.


F7F Tigercat

Hier einige Bilder meiner Grumman F7F Tigercat.

Es ist ein 5m Scale Flieger, d.h.er hat nicht 5m Spannweite, sondern bei 5m Entfernung sieht er ein wenig wie ein Scalemodell aus.

(Ich geb zu ,bei guten Augen 10m).

Tigercat Draufsicht

Der Depronflieger wurde mir zu langweilig, und deshalb wurde er ausgeschlachtet.

Desweiteren hab ich mit meiner B24 noch mal die Stelle an unserem Platz gesucht , bei der ich bei tiefen Überflügen manchmal heftige Störungen habe. Ich habe die Stelle auch gefunden.

Somit hatte ich 4xSpeed 400 , Empfänger Regler und viele Kleinteile übrig.

Ich suchte immer noch etwas, das so problemlos zu fliegen war wie der Twinstar, nur etwas schönere Figuren sollten schon möglich sein. Zweimotorig sollte das Flugzeug sein, und mit 2 Sp 400 6V u. 8 Zellen 2400mAh angetrieben werden. Nicht zu vergessen: der Bauaufwand sollte möglichst gering ausfallen. Ich war nach einigem stöbern sehr angetan von der Tigercat von Aeronaut. Ein sehr schönes Flugzeug, das sicherlich seinen Preis wert ist. Leider ist der Flieger so Scale, das ich mit meinen Komponenten nicht viel hätte anfangen können. Günther Prop´s vor 10cm durchmessenden Motorgondeln haben sicher nicht den tollen Wirkungsgrad. Für sowas wären also bürstenlose Motoren oder zumindest Getriebe mit großen Props angesagt.

Ich bin halt den anderen Weg gegangen.Die Motorgondeln wurden drastisch verkleinert. Als Flächen mussten wieder einmal 2 alte Selglerflächen herhalten. Das Mittelstück und die Flächenenden wurde rausgesägt, und 2 teile mit der passendsten Geometrie wieder zusammengeklebt. ( Kabel einziehen vorher nicht vergessen.). Es ist erstaunlich, wie gut sich alte Selglerflächen für mehrmotorige Elektroflugzeuge eignen.

Fläche_unten

Der Rumpf sollte möglichst einfach gebaut werden. diesmal nicht aus Balsa, sondern aus Styrofoam, Roofmate oder wie sie noch alle heissen. Ich habs damit das erste mal probiert, und es ging erstaunlich einfach. Da von der Tigercat nirgends Rumpf-Spanntenrisse im Internet zu finden sind, hab ich einfach die Seitenansicht und Draufsicht des Originals in meinem gewählten Massstab auf Papier gezeichnet, und anschließen auf eine 4cm Styrofoam-platte von OBI übertragen. Mit dem heissen Draht und dem Cuttermesser wurde erst aus 2 Platten die Seitenansicht ausgeschnitten, diese wurden dann mit doppelseitigem Tape provisorisch zusammengeklebt. danach wurde mit dem heissen Draht die Draufsicht ausgeschnitten. Der Rest ist viel schnitzen, schleifen und feilen. Genau so verfährt man mit den Motorgondeln. Gottseidank klebt der Schleif-Abfall nicht so wie Styroporkügelchen, eine Arbeit fürs Wohnzimmer ist es aber auch nicht. Es ist erstaunlich wie schön man die Rumpfform aus diesem Material herausarbeiten kann. Man sollte allerdings darauf achten, das man symetrisch Material wegnimmt.Wenn die äussere Form ungefähr stimmt, kann man die Rumpfhälften wieder trennen. Jetzt wird innen aufgezeichnet, an welche Stellen Löcher für Servos, Akku usw, ausgetrennt werden können, man sollte aber an belasteten Stellen wenn möglich Stege stehen lassen.Das Aushöhlen des Rumpfes geling am besten mit einer billigen Lötpistole (die mit dem Draht) oder einfach mit der Proxon o. Dremel mit einem 8mm Schleifstift. Die Rumpfhälften wurden zusammengeklebt, ein Sperholzbrettchen für die Einschlagmuttern der Flächenbefestigung , und ein Balsaholm 10x10 mm längs unten in den Rumpf (wie beim Twinjet) wurden auch gleich mit eingeklebt.Nachdem alles so einigermassen verschliffen war, habe ich die Styrofoamteile mit Bespannpapier beklebt. Als Klebstoff hab ich eine Mischung aus verdünntem Weißleim und Moltofill Tapetenlack benutzt. Lackiert wurde das ganze dann mit der Airbrushpistole mit Dekorlack (OBI wasserverdünnbar). Die Oberfläche wird natürlich nicht so schön wie bei einem GFk-Rumpf, aber wenn man die 5 m Abstand einhält , dann gehts. (Elapor zum Beispiel ist ja auch nicht wirklich schön). Das Höhenleitwerk wurde aus 5mm Depron geschnitten und mit Balsaleisten verstärkt.

innen

Die Abmessungen und Maßstäbe wurdenso Pi mal Daumen von anderen Flugzeugen übernommen, von denen man weiss, das sie Fliegen.

Bei diesem Flugzeug haben sich bewährt.:

EWD ca 1,5 - 2 Grad

Rumpflänge 1000mm wg. der Baustoffplatte.

Rumpfbereite 80 mm

Spannweite: 1350 mm

Flächentiefe: ti: 230mm ta:175mm

HLW

Spannweite:450mm

ti 140mm ta 100mm , Abstand Vorderkannte Fläche - HLW 500mm

Schwerpunkt ca 60mm von der Nasenleiste

Gewicht: Gesamt ca. 1530g wobei die vollbeplankte Styrofläche sicherlich Übergewicht hat.

Bestückung: 2xSpeed 400 6 Volt

8xSub C Zellen 56g

Eigenbau - Regler >30A m. BEC

MPX Mini 7 Empfänger,

2 kleine Standartservos QR, HR. Seite folgt evtl noch.

Stromverbrauch im Stand ca 25 A mit Günther Prop 4,?x4,?

Klebstoffe: 5 min Epoxi, Weißleim, Pu-Kleber (Estrichelementkleber, Bauschaum) u. f. Holzteile Sekundenkleber.

Tigercat

Flugerprobung: Nachdem das Modell richtig eingeflogen war, kann ich sagen, das die Tigercat ein sehr schönens Flugbild abgibt. Rollen gehen dank der Streifenquerruder sehr schnell und rund, Rückenflug ist ohne viel drücken möglich , und Überflüge in 30 cm Höhe machen sehr viel Spaß. Falls man nicht ständig Vollgas fliegt, sind auch längere Flugzeiten möglich.

Überflug


E-HLG

Ich habe jetzt mal einen Elektro- HLG gebaut. Die Tragfläche stammt von einem SAL-HLG. Der Rumpf wurde aus Balsa erstellt.

Die Rumpfbauweise ist die gleiche wie beim EON und "der Kleine" (FMT-Baupläne).Es wurden nur einige Teile wie z.b. das V-Leitwerk angepasst. Mein 1. Versuch mit Rumpf aus Kohlerohr und Balsa wurde zu schwer.

Spannweite: 1500mm

Länge: 830mm

Gewicht: < 800g

Antrieb z.Zt. Speed 400 direkt und 8x KAN 1050. (passender LRK wird noch geesucht)

Nach Anpassung von Schwerpunkt u. EWD ist das Teil nun flott unterwegs und dank der Querruder sehr wendig.

Bei der Auswahl der Folie (Oracover Silber u. dunkelblau) war meine Frau als Stilberaterin tätig,

wie ich meine mit Erfolg.

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